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Alltagssituation Sambia, Projektreise 2023, Bildrechte Johanna Kunz

Wasser ist Leben in Sambia

WaSH Sambia_2025-26

Unser Lions-WaSH-Projekt 2025/2026

Die Republik Sambia liegt im Zentrum des südlichen Afrikas. | Lions Deutschland

Gemeinsam für sauberes Wasser und bessere Hygiene

Sauberes Wasser, sichere Sanitärversorgung, gute Hygiene (WaSH) – was für uns selbstverständlich ist, bleibt in Sambia für Millionen unerreichbar. Rund 6,3 Millionen Menschen – etwa ein Drittel der Bevölkerung – haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, fast 70 % leben ohne grundlegende sanitäre Einrichtungen.

Besonders hart trifft es die Bewohnerinnen und Bewohner informeller Siedlungen wie Ipusukilo und Musonda am Rand der nördlichen Großstadt Kitwe. Hier teilen sich Familien einfache Latrinen, hygienische Alternativen fehlen, sauberes Wasser ist oft nicht verfügbar – mit gravierenden Folgen für Gesundheit und Lebensqualität.

Mit dem WaSH-Projekt 2025/2026 engagieren sich die deutschen Lions für konkrete, nachhaltige Veränderungen: Gemeinsam mit den Menschen vor Ort bauen oder reparieren wir Brunnen, errichten Toiletten, fördern Aufklärung zu Hygiene und Gesundheit – und stärken so langfristig die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden.
 

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Unser WaSH-Spendenbarometer

Spendenstand vom 04.02.2026 | 205.310 Euro

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Hier helfen Lions

Zugang zu sauberem Wasser verändert Leben direkt und nachhaltig. | Habitat for Humanity

Die Situation vor Ort: Herausforderungen in den informellen Siedlungen

In Ipusukilo und Musonda leben fast 53.000 Menschen in dicht besiedelten und strukturell benachteiligten Vierteln. Nur etwa ein Fünftel der Haushalte hat Zugang zu sicherem Trinkwasser. Oft bleiben als Alternative nur ungeschützte Quellen wie Flüsse oder Brunnen, die häufig durch Abwässer oder Industrieabfälle verunreinigt sind.

Auch der Zugang zu sanitären Einrichtungen ist stark eingeschränkt: Weniger als 2 % aller Haushalte, Schulen und Gesundheitseinrichtungen sind an ein funktionierendes Abwassersystem angeschlossen. Toiletten werden oft von mehreren Familien gemeinsam genutzt, daneben ist auch offene Defäkation vielerorts Realität. 

Überschwemmungen während der Regenzeit verschärfen die Situation zusätzlich. Stehendes Wasser begünstigt die Ausbreitung von Krankheiten wie Malaria, Cholera und Durchfall. Insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen stellt dies ein erhebliches Risiko dar.

Mit neuen Wassertanks verbessern wir die Wasserversorgung an Schulen. | Johanna Kunz

Was wir tun: Nachhaltige Veränderungen schaffen

Das Lions-WaSH-Projekt 2025/2026 verfolgt ein klares Ziel: Den Zugang zu Wasser, sanitärer Grundversorgung und Hygieneangeboten dauerhaft sichern – sicher, fair und zukunftsfähig. Dafür setzen wir auf gezielte Maßnahmen in vier Bereichen:

  • Wasserzugang sichern: Wir bohren oder reparieren neue Brunnen, setzen Wasserkioske und Speichertanks wieder instand und bilden Wasserkomitees aus, die sich langfristig darum kümmern.
  • Sanitäreinrichtungen bauen: Wir errichten sichere, hygienische und barrierearme Toiletten, insbesondere für Frauen und Mädchen und in Schulen.
  • Hygienebewusstsein stärken: Mit Aufklärungskampagnen, Schultheater, Radiobeiträgen und WaSH-Clubs vermitteln wir alltagsnahes Wissen über Gesundheit und Hygiene.
  • Koordination vor Ort fördern: Lobby-Schulungen, lokale WaSH-Komitees und weitere Beteiligungsformate ermöglichen eine bessere Vernetzung und stärken die Verantwortung in der zuständigen Regierungsstellen.

WaSH_Sambia_2025_26_Kurzfilm

Kurzfilm: WaSH – Wasser ist Leben

WaSH Sambia_2025-26_Spendeninformationen

Ihre Spende wirkt – und kann vervielfacht werden!

Die Stiftung der Deutschen Lions gewährleistet, dass Ihre Spende verantwortungsvoll eingesetzt wird. Wir arbeiten eng mit bewährten lokalen Partnern zusammen und kontrollieren alle Projektfortschritte durch regelmäßiges Monitoring.

Mit der Unterstützung unseres Partners Habitat for Humanity Zambia und einem möglichen Zuschuss des BMZ kann Ihre Spende vervielfacht werden und noch mehr Wirkung entfalten!

Helfen Sie mit, Lebensbedingungen langfristig zu verbessern – durch Zugang zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene.

 

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Spendenkonto

Stiftung der Deutschen Lions
Frankfurter Volksbank
IBAN: DE40 5019 0000 0000 4005 05
BIC: FFVBDEFFXXX
Spendenstichwort: Wasser ist Leben

Bitte geben Sie zur eindeutigen Zuordnung Ihrer Spende (Spendenquittung) Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger/Betreff an.

 

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Updates aus Sambia

Asset-Herausgeber

WaSH_Sambia_2025_26_Update Standort Kitwe

„Wasser ist Leben“ – mehr Wirkung für unser WaSH-Projekt in Sambia

Rebecca Chanda aus Kitwe schöpft Wasser aus einem Brunnen, den sie selbst gegraben hat. | Habitat for Humanity Zambia

Gute Neuigkeiten für das Lions-WaSH-Projekt 2025/26: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat für unser geplantes Projekt nachträglich die A-Priorisierung vergeben. Damit können wir voraussichtlich deutlich mehr Mittel für umfangreichere WaSH-Maßnahmen mobilisieren. Das führt allerdings auch zu einer Standortverschiebung innerhalb Sambias. Über die Hintergründe haben wir mit PID Daniel Isenrich, Vorstand für Projekte und Kommunikation bei der Stiftung der Deutschen Lions, gesprochen.

Herr Isenrich, was bedeutet die A-Priorisierung durch das BMZ ganz konkret für unser Projekt?

Daniel Isenrich: Die A-Priorisierung ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Projektarbeit. Sie sichert uns zu, dass ausreichend Zuschüsse für unser Projekt zur Verfügung stehen, wenn wir einen sinnvollen und überzeugenden Projektantrag an das BMZ stellen. Dies gelingt uns schon seit Jahren, denn bisher wurden alle beantragten Zuschüsse für WaSH-Projekte bewilligt. Wenn es auch dieses Mal so kommt, vervielfachen sich dadurch die Spenden der Lions. Denn zusammen mit Zuschüssen unseres lokalen Partners Habitat for Humanity liegt das Gesamtvolumen in der Regel deutlich über dem Vierfachen unserer Eigenmittel. Das heißt: Jeder gespendete Euro entfaltet noch mehr Wirkung für die Menschen vor Ort.

In diesem Jahr ließ die Priorisierung ungewöhnlich lange auf sich warten. Gab es dafür einen bestimmten Grund?

Daniel Isenrich: Ja, die aktuell sehr schwierige Haushaltslage. Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit wurden zuletzt stark gekürzt. Deshalb mussten wir zeitweise damit rechnen, dass auch unser WaSH-Projekt betroffen sein könnte. Lange Zeit haben wir keine Rückmeldung durch das BMZ erhalten, und wir haben vorsorglich mit einem kleineren Projektvolumen geplant. Umso mehr freuen wir uns jetzt über die Nachpriorisierung – sie ist eine Auszeichnung für die Qualität unserer Arbeit und die Verlässlichkeit unserer Stiftung.

Mit dem größeren Projektvolumen soll nun auch eine Verlagerung des Projektstandorts innerhalb von Sambia erfolgen – von der Provinzhauptstadt Kabwe nach Kitwe, der zweitgrößten Stadt des Landes. Warum diese Standortänderung?

Daniel Isenrich: Kitwe war der ursprünglich vorgesehene Standort unseres WaSH-Projekts 2025/26. Unsere beim BMZ eingereichte Projektbeschreibung bezog sich vor allem auf benachteiligte Randbezirke wie Ipusukilo und Musonda. Die A-Priorisierung ist also direkt an Kitwe gekoppelt. Wir hatten Kitwe ausgewählt, weil dort ein massiver Bedarf an WaSH-Maßnahmen besteht. Über 20 informelle Siedlungen verfügen hier größtenteils weder über sauberes Wasser noch über Strom. Die geplanten Aktivitäten beinhalteten deshalb neben Infrastruktur auch viel Arbeit mit den lokalen Behörden, was ressourcenintensiv ist, sich aber durch langfristig stabile Strukturen und Verbesserungen über das direkte Projektgebiet hinaus auszahlt. 
 

In Kitwe müssen sich Kinder oft schon lange vor Schulbeginn auf den Weg zu den wenigen Wasserstellen machen, um den Tagesbedarf ihrer Familien nach Hause zu tragen. | Habitat for Humanity Zambia

Warum wurde dann bis jetzt für ein Projekt in Kabwe geworben?

Daniel Isenrich: Als wir zwischenzeitlich nicht mehr mit einem BMZ-Zuschuss rechnen konnten, mussten wir verantwortungsvoll umplanen. Gemeinsam mit Habitat for Humanity haben wir nach einem Standort gesucht, an dem ähnliche Bedarfe bestehen, aber an dem wir mit einem kleineren Projektvolumen trotzdem eine nachhaltige Wirkung erreichen können. Die informellen Siedlungen am Rande von Kabwe waren dafür naheliegend, da wir dort Synergien mit dem aktuell schon laufenden BMZ-Projekt der Lions schaffen konnten. Wir haben also nach bestem Wissen auf die damalige Lage reagiert.
 

Was bedeutet das nun aber für die Menschen in Kabwe?

Daniel Isenrich: Die Bedarfe in Kabwe sind weiterhin groß, das wissen wir – auch aus der Projektreise, über die im LION 8/25 berichtet wurde. Der Standortwechsel nach Kitwe fällt uns deshalb nicht leicht. Aber als verantwortungsvoller Projektträger der deutschen Lions folgen wir der Verpflichtung, Spendengelder dort einzusetzen, wo wir mit den gegebenen Mitteln die größtmögliche Wirkung erzielen können. Kabwe bleibt trotzdem im Blick: Unser laufendes WaSH-Projekt aus dem Jahr 2022/23, das sich auf Kabwe fokussiert, macht weiterhin große Fortschritte. Und auch unser Partner Habitat for Humanity ist weiter mit verschiedenen Projekten vor Ort aktiv.

Was ändert sich für unsere Spenderinnen und Spender durch den Wechsel nach Kitwe?

Daniel Isenrich: Der Kern des Projekts bleibt unverändert: Ihre Spenden fließen in lebenswichtige WaSH-Maßnahmen in Sambia. Neu ist, dass wir dank der zusätzlichen Mittel wieder in der ursprünglich geplanten Region arbeiten können – mit größerer Reichweite. Das bedeutet: Mit denselben Lions-Eigenmitteln erzielen wir eine noch größere Wirkung und unterstützen mehr Menschen mit sauberem Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene-Wissen. Für uns ist das eine sehr positive Entwicklung, die aus den Lions-Spenden das Maximum herausholt.

Was möchten Sie den Lions-Mitgliedern zum Schluss mitgeben?

Daniel Isenrich: Die A-Priorisierung zeigt, dass die Arbeit der Lions und ihrer Stiftung verlässlich ist – und dass unsere Projekte auch auf staatlicher Seite großes Vertrauen genießen. Zugleich möchten wir transparent sein: Projektplanung in einem dynamischen Umfeld heißt manchmal, Kurskorrekturen vorzunehmen. In diesem Fall führt die Veränderung zu etwas sehr Gutem: Mehr Menschen in Sambia werden Zugang zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung erhalten – und genau dafür setzen wir uns gemeinsam ein.
 

PID Daniel Isenrich, Vorstand Projekte und Kommunikation. | Lions Deutschland

WaSH_Sambia_2025_26_Material

Hier finden Sie Flyer, Poster und weitere Medien für eine erfolgreiche Aktion zugunsten von „WaSH“.

Kampagnen-Material

Teaser Kachel WaSH-Projekte im Überblick

Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über unsere WaSH-Projekte

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