Lions helfen in Kerala mit PAUL 24.08.2018
Im südwestlichen Bundesstaat Kerala in Indien hat der Monsun Flüsse über die Ufer treten und Dämme brechen lassen. Schätzungsweise eine halbe Million Menschen sind obdachlos.
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Im südwestlichen Bundesstaat Kerala in Indien hat der Monsun Flüsse über die Ufer treten und Dämme brechen lassen. Schätzungsweise eine halbe Million Menschen sind obdachlos.
"Ein großes Problem ist, die Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen und damit der Verbreitung von Krankheiten vorzubeugen", berichtet Dirk Angemeer von unserer Partnerorganisation action medeor.
Die deutschen Lions stellen als Sachspende zehn Wasserfilter vom Typ PAUL (*Portable Aqua Unit for Lifesaving), die im Lager bei action medeor auf ihren Einsatz warten, zur Verfügung. Die tragbaren Filter können leicht in das Katastrophengebiet transportiert werden und sind schnell einsetzbar. Mit jedem PAUL können täglich etwa 400 Menschen mit gefiltertem Wasser aus Flüssen oder Brunnen versorgt werden.

Partner vor Ort sind die Salesianer Don Boscos. Sie betreuen 22 Einrichtungen in der Region und sind zum Teil selbst von den Überschwemmungen betroffen. „Zehn unserer Einrichtungen im Bundesstaat Kerala engagieren sich in der Nothilfe, wurden teilweise zu Notunterkünften umgewandelt und verteilen Hilfsgüter“, sagt Matthias-Sönke Witt von Don Bosco Mondo in Bonn, der die Nothilfe von Deutschland aus koordiniert. „Die Wasserfilter werden vor Ort dringend benötigt, da viele Brunnen in der Region zerstört oder verunreinigt wurden.“
Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende für unser aktuelles Not- und Katastrophenhilfe Projekt:


Die Menschen in Venezuela erleben derzeit eine doppelte Katastrophe: Am 24. Juni erschütterten zwei schwere Erdbeben den Norden des Landes und den Großraum Caracas. Ganze Straßenzüge wurden zerstört, Gebäude stürzten ein, Tausende haben Angehörige verloren, wurden verletzt oder stehen vor den Trümmern ihres Zuhauses. Besonders schwer betroffen sind Menschen, die schon vor der Katastrophe unter schwierigen Lebensbedingungen litten.
Denn Venezuela befindet sich seit Jahren in einer tiefen sozialen und wirtschaftlichen Krise. Armut, Ernährungsunsicherheit und ein eingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung prägen den Alltag vieler Menschen. Die Erdbebenkatastrophe verschärft diese Not dramatisch: Vor allem Familien mit Kindern, ältere Menschen, Kranke und Verletzte brauchen jetzt schnelle und verlässliche Hilfe.
Mit Ihrer Unterstützung können dringend benötigte Hilfsgüter wie Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel und Notunterkünfte bereitgestellt werden. Jede Spende hilft, Menschen in akuter Not zu versorgen und ihnen in dieser schweren Zeit Hoffnung zu geben.
Schon am Tag nach der Katastrophe haben die deutschen Lions bundesweit zu Spenden für die betroffenen Menschen in Venezuela aufgerufen – mit großer Resonanz: Bis zum 2. Juli sind bereits mehr als 100.000 Euro von Lions-Mitgliedern, Clubs und weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern eingegangen. Allen Spendenden danken wir herzlich für ihre Solidarität und ihr Vertrauen.
Dank der großzügigen Spenden konnte die Stiftung der Deutschen Lions gemeinsam mit bewährten Partnerorganisationen in der Not- und Katastrophenhilfe umgehend erste Hilfsmaßnahmen koordinieren und auf den Weg bringen. So kann die Unterstützung schnell und bedarfsgerecht dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht wird – bei den Menschen, die durch die Erdbeben alles verloren haben.
Mit unserem Partner action medeor wurden bereits medizinische Hilfsgüter nach Venezuela gebracht. Das Medikamenten-Hilfswerk hat unter anderem ein Notfallset mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung zusammengestellt. Enthalten sind zum Beispiel Schmerzmittel, Antibiotika, Infusionslösungen, Wundbandagen und Wasseraufbereitungstabletten. Die Hilfslieferung wurde mit einem Transportflugzeug der Bundeswehr in das Erdbebengebiet gebracht. Vor Ort wurden die Hilfsgüter an das Hospital San Jose im Bundesstaat La Guaira übergeben, das mitten im betroffenen Gebiet liegt.
Auch unser Partner HELP – Hilfe zur Selbsthilfe e. V. leistet durch Partner vor Ort direkte Nothilfe. Besonders schwer betroffen sind unter anderem die Orte El Junquito und Pericoco in La Guaira. Dort werden Nahrungsmittel, Hygienepakete und Werkzeug-Sets verteilt, damit Familien mit dem Nötigsten versorgt sind und Trümmer beseitigen können. Allein in La Guaira sind mehr als 100 Gebäude eingestürzt. Gleichzeitig fehlt es vielerorts an sauberem Wasser, Nahrung, medizinischem Material, Schlafmatten, Hygieneartikeln und psychosozialer Unterstützung.
Unser Partner I.S.A.R. Germany hat ebenfalls den Einsatzfall ausgerufen. Durch ein bereits entsandtes Einsatzteam kann die Lage vor Ort unterstützt und humanitäre Hilfe koordiniert werden. In Zusammenarbeit mit action medeor war I.S.A.R. Germany auch an der Übergabe der Hilfsgüter in La Guaira beteiligt.
In den nächsten Wochen wird es darauf ankommen, die Hilfe weiter auszubauen und an die sich verändernde Lage anzupassen. Aus Erfahrung wissen wir, dass in solchen Situationen ein fast unbegrenzter Bedarf entsteht. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen wird geprüft, wie weitere Unterstützung, auch für den Wiederaufbau, in Venezuela geleistet werden kann.
Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden, welche Hilfsleistungen umgesetzt werden und berichten detailliert über die Verwendung der Spenden.
Lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam helfen! Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Menschen in Venezuela in einer Zeit größter Not.
Stiftung der Deutschen Lions
Frankfurter Volksbank
IBAN: DE40 5019 0000 0000 4005 05
BIC: FFVBDEFFXXX
Spendenstichwort: Erdbebenhilfe Venezuela
Bitte geben Sie zur eindeutigen Zuordnung Ihrer Spende (Spendenquittung) Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger/Betreff an.